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20. Januar 2026

Caroll van Welden im Schloss Horst

Caroll Vanwelden 2014 auf Burg Lüttinghof

Am 20. Februar präsentiert auf Schloss Horst die belgische Sängerin und Pianistin Caroll Vanwelden exklusiv ihr erst im Herbst erscheinendes 4. Album "Shakespeare Revisited". Es sind Songs voller Emotionen, dichter Atmosphäre und modernen Sounds.

Bereits 2014 war Caroll Vanwelden noch mit ihrer ersten Besetzung auf der Burg Lüttinghof und 2017 im Glashaus Herten. Beide Spielorte sind mittlerweile leider Geschichte, aber Caroll ist noch da - und wie. Bei ihrem neuen Trio dürfte es weniger um den klassischen Jazztrio-Sound gehen, als um eine Klangästhetik, die kammermusikalische Transparenz mit atmosphärischer Elektronik verbindet.

In einem Interview mit Caroll Vanwelden, das Stefan Pieper für nrwjazz.net 2014 mit der Sängerin und Pianistin auf Burg Lüttinghof geführt hat, erzählt sie unter anderem, wie sie darauf kam, die Shakespeare-Sonette zu vertonen, wie sie die Texte mit ihrer Musik verbindet und wie es ihr Songwriting seit dem verändert hat.
Vorher eine kleine Zeitreise ins 16. Jahrhundert gefällig?

Als William Shakespeare 1564 in Stratford-upon-Avon das Licht der Welt erblickte, wurde in Gelsenkirchen (damals freilich: Freiheit Horst), kräftig am Neubau des Schloss Horst gearbeitet. Ganz fertiggestellt wurde es 1573.
So ist gewiss, dass wohl zu Shakespearse's Leb- und Schaffenszeiten auch auf Schloss Horst ein reges Treiben herrschte. Wie, das könnt Ihr am 20. Februar bei verlängerter Öffnungszeit ab 18:00 Uhr vor dem Konzert im Erlebnismuseum Schloss Horst erkunden. Für Eure bohrenden Fragen zum Schloss und zu dieser Zeit wird Euch die aktuelle (stellvertretende) "SchlossherrIn", Dörte Rotthauwe, Rede und Anwort stehen (der Museumseintritt ist frei!).

Beim Konzert selbst wartet dann noch eine weitere Überraschung auf Euch.

ab 18:00 Uhr | Erlebnismuseum Schloss Horst mit Führungen
ab 19:30 Uhr | Einlass Konzert
ab 20:00 Uhr | Konzert

Das Programm 2026 /1

VOM DUO BIS ZUR BIGBAND

Sechs himmlische Konzerte warten von Januar bis Juni in der kommenden Spielzeit auf Euch.
Kultur ist fraglos ein bedeutendes Element des Betriebssystems unserer Gesellschaft. Neue Klänge inspirieren und erweitern unseren Horizont, bringen uns auf neue Ideen. Mit dem Programm der neuen Spielzeit bietet FineArtJazz ein erstklassiges Konzertangebot mit Künstler:innen aus vielen Nationen. Vom Duo bis zur Bigband
ist alles dabei. Wir präsentieren zwei der besten Stimmen des europäischen Jazz und erinnern an den 100. Geburtstag von Miles Davis. Ein Programm voller unterschiedlicher Stile und Farben.

DO | 26 MRZ 2026

20:00h | Heilig Kreuz Kirche

WDR-Jazzpreiskonzert

Bereits zum 22. Mal vergibt der WDR-Hörfunk den WDR-Jazzpreis. Die Liste der Preisträger aus NRW liest sich wie ein who-is-who des deutschen Jazz. Eines der Preisträgerkonzerten
findet 2026 in Gelsenkirchen statt. Ohne Frage auch eine Auszeichnung – wie wir finden.

FR | 17 APR 2026

20:00h | Stadt.Bau.Raum

Michel Reis &
Matthiau Bordenave

Bei der Begegnung dieser beiden Musiker ist die Kunst des aufmerksamen Zuhörens von zentraler Bedeutung. Doch das Duo bezieht einen dritten Partner mit ein: den Raum, in dem sie spielen. Dessen Resonanz, seine Atmosphäre und Akustik werden Teil des musikalischen Geschehens.

AUSVERKAUFT!

SA | 9 MAI 2026

20:00h | Nordsternturm

Kadri Voorand
& Mihkel Mälgand

FR | 12 JUN 2026

20:00h | Scharoun-Aula

Christian Brückner & Martin Auer Quintett

Das 100 jährige Jubiläum eines der grössten Jazzmusiker aller Zeiten ist ein schöner Anlass Miles Davis, in seiner Vielfältigkeit, Genialität und Zwiespältigkeit, musikalisch und als Persönlichkeit neu zu beleuchten. Entdecken sie neue Facetten oder „Another Kind of Miles“ in einer musikalischen und humorvollen Lesung über dieses enfant terrible des Jazz mit dem Martin Auer Quintett und Christian Brückner, die deutsche Stimme u.a. von Robert de Niro.
Habichtsweg 14
45894 Gelsenkirchen
www.jazzundkunst.net
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