Hallo reader,

bald ist es endlich so weit und das New Colours festival geht in die 4. Runde. Ab kommenden Donnerstag gibt es an 4 Tagen in 10 verschiedenen Spielstätten 12 Konzerte mit KünstlerInnen aus 8 Nationen. Eine Stadt voller neuer Klänge. In den nächsten Tagen wollen wir Euch mit der Vorstellung unserer KünstlerInnen noch ein wenig anfüttern.

NEW COLOURS FESTIVAL 2025

NEUES HÖREN. NEUE PERSPEKTIVEN

Große Eleganz und Virtuosität

18.09. JBBG Smål

Kaue

Das New Colours Festival eröffnet am 18. September in der Gelsenkirchener Kaue mit einer echten interkulturellen Begegnung: Eine exklusive Besetzung, die aus der Jazz Bigband Graz hervor geht, hat zwei armenische Ausnahmetalente in den eigenen Reihen.

Heinrich von Kalnein, Saxofonist und Begründer der JBBG weiß seit über 20 Jahren: Jazz funktioniert am besten, wenn er seine Schubladen sprengt. Seine JBBG Smål beweist – manchmal ist weniger tatsächlich mehr. Weniger Musiker, dafür mehr Raum für das, was wirklich zählt: authentische musikalische Begegnungen.

Verblüffend...


... bei dieser Bigband im Taschenformat: Sie klingen über weite Strecken tatsäclich wie ein Bigband. Und das mit einer solchen Eleganz, einem solchen Groove und einer solchen sympathischen Ausstrahlung, dass man gar nicht genug davon bekommen kann. Jazzneulinge werden staunen - Jazzfans begeistert sein.

Karen Asatrian ist ein Grenzgänger par excellence. Der armenische Pianist nimmt uralte Melodien seiner Heimat und haucht ihnen neues Leben ein – ohne nostalgische Verklärung, sondern mit der Präzision eines Jazzmusikers, der sowohl Bach als auch die Duduk-Tradition versteht. Seine "Prayer Wheel" in Salzburg war ein Statement: So geht kultureller Dialog auf Augenhöhe.

Der international gefeierte Perskussionist Arto Tunçboyacıyan komplettiert diese Konstellation als rhythmischer Zauberer. Wer ihn einmal mit Joe Zawinul erlebt hat, versteht: Hier ist jemand am Werk, der Percussion nicht nur spielt, sondern lebt. Seine Armenian Navy Band war bereits Kult, als andere noch über Ost-West-Fusionen diskutierten. Das wird keine gemütliche Weltmusik-Runde, sondern ein Dialog zwischen Künstlern, die alle ihre Komfortzone längst verlassen haben.

Außerdem mit dabei, Hanno Busch an der E-Gitarre, bekannt durch die Heavytones und als Gitarrist von Jan Delay.
FÜR FREITAG, SAMSTAG und SONNTAG GIBT ES AUCH TAGESTICKETS

WEITERE PROGRAMMPUNKTE


Das Festival startet am 18. September 2025 in der legendären Kaue mit einem Abend füllenden Konzert der Jazz Bigband Graz smal.
Reduziert in der Besetzung, maximal in der Wirkung. Das Ausnahme-Ensemble sprengte schon vor über 20 Jahren die Grenzen des Bigband Sounds. Sie gastiert auf dem Festival als JBBG Smål , die Big Band im Taschenformat. Erstklassiger Jazz trifft auf Rock und Weltmusik. Überraschend, unkonventionell und mitreißend. Unter anderem mit dabei ist Hanno Busch, dem breiten Publikum als Gitarrist der Heavytones und Jan Delay bekannt.

Der Festivalfreitag startet auf dem Nordsternturm mit dem französischen Trio The Litany Of The Peaks. Dieses besondere Ensemble spinnt musikalische Bögen und verbindet Einflüsse aus neuer Musik mit französischer Folklore. Kraftvolle, lebhafte Aussagen treffen auf melodische Zartheit. Dies als außergewöhnlicher Kontrast zur industriellen Atmosphäre des Spielorts, dem in 60 Meter Höhe gelegenen Maschinenraum des ehemaligen Förderturms der Zeche Nordstern.
Danach geht es in das benachbarte Schloss Horst zum Doppelkonzert mit einem absoluten Superstar der europäischen Jazzszene! Mit „Jokers“ hat der weltbekannte Akkordeonist Vincent Peirani ein Trio erschaffen, das musikalische Grenzen lustvoll ignoriert. Gemeinsam mit dem italienischen Gitarristen Federico Casagrande und dem israelischen Drummer Ziv Ravitz entfacht er ein musikalisches Feuerwerk zwischen Rock, Elektro, Jazz und cineastischer Atmosphäre. „Jokers“ ist ein Trip, ein Rausch, ein Spiel mit musikalischer Freiheit

Eröffnen wird diesen außergewöhnlichen Konzertabend das slovakische Duo Lash & Grey. Sie gehören zu den wohl aufregendsten Newcomern im europäischen VocalJazz. Mit ihrer besonderen Mischung aus Jazz, Soul und Pop und ihrem unverwechselbaren Sound erobern die charismatische Sängerin und der virtuose Gitarrist heute schon große internationale Bühnen.
Zu Beginn des zweiten Festival-Tages trifft das älteste elektronische Instrument der Welt, auf die historische Kulisse eines Altars aus dem 16. Jahrhundert. Ein beeindruckendes Raum/Klangerlebnis.

Gilda Razani zählt zu den kreativsten Theremin-Spielerinnen unserer Zeit. Mit ihrer Band Honey Bizarre ist sie am Samstag in unserem neuen Spielort, der Bleckkirche zu erleben. Mit dem Multi-Instrumentalisten und Sound-Tüftler Hanzō Wanning an ihrer Seite erschafft Sie besondere Klangwelten, mit einer explosiven Mischung aus Electronic und Techno. Mit dabei, der Gelsenkirchener Perkussionist Fethi Ak. Kontrastreicher geht es nicht!

Da wo zu Zeiten des Bergbaus gewaltige Ventilatoren Frischluft in die Schächte pumpten, findet das zweite Doppelkonzert des Festivals mit zwei aufregenden Vertretern des jungen deutschen Jazz statt.

Im markanten Ambiente des stadt.bau.raum spielen die Band Bobby Rausch und die Noah Reis Ramma Group. Bobby Rausch begeistert mit einem kraftvollen, geradlinig tiefen Klang. Inspiriert von den Schnittstellen zwischen Jazz und Hip-Hop, digital und analog, beschwören sie die urbane Nacht und führen ihr Publikum durch dunkelste Basstäler und pulsierende Grooves. Handmade in Berlin!
Der Gelsenkirchener Pianist und Sänger mit brasilianischen Wurzeln, Noah Reis-Ramma, mischt afro-brasilianische Rhythmik mit der offenen Klangsprache des modernen europäischen Jazz. Der Einsatz elektronischer Elemente mit der Stimme als Melodieinstrument, erinnern bei ihm an die Musik von Pat Metheny.

Eine Alternative zum großen Konzertabend am Samstag bietet zur gleichen Zeit das Clubkonzert der Band ZOOM des Saxophonisten Stephan Mattner in der Werkstatt in Gelsenkirchen-Buer. Offenheit und Form – so könnte man die Musik dieses Projekts am besten umreißen. Die Kompositionen öffnen musikalische Wege, die melodisch und rhythmisch mit der dafür nötigen Gelassenheit entfaltet werden.
Die mittlerweile traditionelle Matinee, diesmal im Kunstraum Norten bestreitet am Sonntagmorgen das Julian & Roman Wasserfuhr Trio, umrahmt von einer Ausstellung des Gelsenkirchener Künstlers Jürgen Buhre. Die „Wasserfuhr-Brüder“ gehören seit Jahren zur Elite der deutschen Jazzszene und präsentieren ihr neues Album „Safe Place“. Die kammermusikalische Besetzung von Cello, Trompete/Flügelhorn und Piano schafft einen musikalischen Raum, der ein Zufluchtsort für Reflexion und Konzentration inmitten des Lärms chaotischer Zeiten ist.

Ein weiterer internationaler Superstar am Kontrabass erwartet die Festivalbesucher*innen in der Matthäuskirche. Ein Solo-Konzert mit dem Franzosen Renaud Garcia-Fons ist pure Magie und zeigt, was Musik sein kann, wenn ein Meister sein Instrument zum Singen bringt. Er ist ein Virtuose, Klangzauberer und Grenzgänger. Rhythmische Finesse paart er mit Einflüssen aus Flamenco und Weltmusik.

Ein fester Punkt im Programm des New Colours festival ist die Abschluss Party in der Heilig Kreuz Kirche. Dort spielt die deutsche Schlagzeug-Sensation Anika Nilles mit ihrer Band Nevell. Mit ihren energiegeladenen Rhythmen eroberte sie die Drum-Welt im Sturm und teilte bereits mit Gitarrenlegenden, wie Jeff Beck, Eric Clapton oder Ron Woods die Bühne. Mit Nevell kreiert sie ihre eigene explosive Mischung aus Urban Jazz und Funk und führt das Publikum auf eine instrumentale Achterbahnfahrt voller überraschender Wendungen.

Konzerttickets sowie Festival- und Tagestickets, gibt es unter www.newcolours-festival.de oder in allen bekannten Vorverkaufsstellen (zzgl. VVK-Gebühr). Nähere Informationen zum Festival unter www.newcolours-festival.de.
Der Vorverkauf hat bereits begonnen.
Habichtsweg 14
45894 Gelsenkirchen
www.jazzundkunst.net
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