Hallo reader,

nicht mehr lange bis zum Festivalstart am 18. September. Aber kein Panik - es gibt noch jede Menge Tickets. In den nächsten Tagen wollen wir Euch zum Aufwärmen die Künstler mit kleinen Hintergrundinformationen vorstellen.

NEW COLOURS FESTIVAL 2025

NEUES HÖREN. NEUE PERSPEKTIVEN

nichts weniger als eine Revolution

21.09. RENAUD GARCIA-FONS

Matthäuskirche

Am 21. September um 16 Uhr wird im Rahmen des New Colours festival die Matthäuskirche in Gelsenkirchen zum Schauplatz einer außergewöhnlichen musikalischen Reise: Wenn Renaud Garcia-Fons in dem ehrwürdigen Kirchenraum an der Cranger Straße seinen fünfsaitigen Kontrabass ansetzt, führt er sein Publikum durch mediterrane Küstenstädte, orientalische Basare, andalusische Patios und die nächtlichen Jazz-Clubs von Paris. Als dieser französische Bass-Virtuose 1998 beim Moers-Festival zum ersten Mal vor deutschem Publikum auftrat, markierte das nichts weniger als eine Revolution. So hatte wohl noch niemand zuvor einen Kontrabass spielen gehört – nicht als stummen Diener im Rhythmus-Keller, ...
FÜR SONNTAG GIBT ES AUCH EIN TAGESTICKET FÜR ALLE HIGHLIGHT-KONZERTE

WEITERE PROGRAMMPUNKTE


Das Festival startet am 18. September 2025 in der legendären Kaue mit einem Abend füllenden Konzert der Jazz Bigband Graz smal.
Reduziert in der Besetzung, maximal in der Wirkung. Das Ausnahme-Ensemble sprengte schon vor über 20 Jahren die Grenzen des Bigband Sounds. Sie gastiert auf dem Festival als JBBG Smål , die Big Band im Taschenformat. Erstklassiger Jazz trifft auf Rock und Weltmusik. Überraschend, unkonventionell und mitreißend. Unter anderem mit dabei ist Hanno Busch, dem breiten Publikum als Gitarrist der Heavytones und Jan Delay bekannt.

Der Festivalfreitag startet auf dem Nordsternturm mit dem französischen Trio The Litany Of The Peaks. Dieses besondere Ensemble spinnt musikalische Bögen und verbindet Einflüsse aus neuer Musik mit französischer Folklore. Kraftvolle, lebhafte Aussagen treffen auf melodische Zartheit. Dies als außergewöhnlicher Kontrast zur industriellen Atmosphäre des Spielorts, dem in 60 Meter Höhe gelegenen Maschinenraum des ehemaligen Förderturms der Zeche Nordstern.
Danach geht es in das benachbarte Schloss Horst zum Doppelkonzert mit einem absoluten Superstar der europäischen Jazzszene! Mit „Jokers“ hat der weltbekannte Akkordeonist Vincent Peirani ein Trio erschaffen, das musikalische Grenzen lustvoll ignoriert. Gemeinsam mit dem italienischen Gitarristen Federico Casagrande und dem israelischen Drummer Ziv Ravitz entfacht er ein musikalisches Feuerwerk zwischen Rock, Elektro, Jazz und cineastischer Atmosphäre. „Jokers“ ist ein Trip, ein Rausch, ein Spiel mit musikalischer Freiheit

Eröffnen wird diesen außergewöhnlichen Konzertabend das slovakische Duo Lash & Grey. Sie gehören zu den wohl aufregendsten Newcomern im europäischen VocalJazz. Mit ihrer besonderen Mischung aus Jazz, Soul und Pop und ihrem unverwechselbaren Sound erobern die charismatische Sängerin und der virtuose Gitarrist heute schon große internationale Bühnen.
Zu Beginn des zweiten Festival-Tages trifft das älteste elektronische Instrument der Welt, auf die historische Kulisse eines Altars aus dem 16. Jahrhundert. Ein beeindruckendes Raum/Klangerlebnis.

Gilda Razani zählt zu den kreativsten Theremin-Spielerinnen unserer Zeit. Mit ihrer Band Honey Bizarre ist sie am Samstag in unserem neuen Spielort, der Bleckkirche zu erleben. Mit dem Multi-Instrumentalisten und Sound-Tüftler Hanzō Wanning an ihrer Seite erschafft Sie besondere Klangwelten, mit einer explosiven Mischung aus Electronic und Techno. Mit dabei, der Gelsenkirchener Perkussionist Fethi Ak. Kontrastreicher geht es nicht!

Da wo zu Zeiten des Bergbaus gewaltige Ventilatoren Frischluft in die Schächte pumpten, findet das zweite Doppelkonzert des Festivals mit zwei aufregenden Vertretern des jungen deutschen Jazz statt.

Im markanten Ambiente des stadt.bau.raum spielen die Band Bobby Rausch und die Noah Reis Ramma Group. Bobby Rausch begeistert mit einem kraftvollen, geradlinig tiefen Klang. Inspiriert von den Schnittstellen zwischen Jazz und Hip-Hop, digital und analog, beschwören sie die urbane Nacht und führen ihr Publikum durch dunkelste Basstäler und pulsierende Grooves. Handmade in Berlin!
Der Gelsenkirchener Pianist und Sänger mit brasilianischen Wurzeln, Noah Reis-Ramma, mischt afro-brasilianische Rhythmik mit der offenen Klangsprache des modernen europäischen Jazz. Der Einsatz elektronischer Elemente mit der Stimme als Melodieinstrument, erinnern bei ihm an die Musik von Pat Metheny.

Eine Alternative zum großen Konzertabend am Samstag bietet zur gleichen Zeit das Clubkonzert der Band ZOOM des Saxophonisten Stephan Mattner in der Werkstatt in Gelsenkirchen-Buer. Offenheit und Form – so könnte man die Musik dieses Projekts am besten umreißen. Die Kompositionen öffnen musikalische Wege, die melodisch und rhythmisch mit der dafür nötigen Gelassenheit entfaltet werden.
Die mittlerweile traditionelle Matinee, diesmal im Kunstraum Norten bestreitet am Sonntagmorgen das Julian & Roman Wasserfuhr Trio, umrahmt von einer Ausstellung des Gelsenkirchener Künstlers Jürgen Buhre. Die „Wasserfuhr-Brüder“ gehören seit Jahren zur Elite der deutschen Jazzszene und präsentieren ihr neues Album „Safe Place“. Die kammermusikalische Besetzung von Cello, Trompete/Flügelhorn und Piano schafft einen musikalischen Raum, der ein Zufluchtsort für Reflexion und Konzentration inmitten des Lärms chaotischer Zeiten ist.

Ein weiterer internationaler Superstar am Kontrabass erwartet die Festivalbesucher*innen in der Matthäuskirche. Ein Solo-Konzert mit dem Franzosen Renaud Garcia-Fons ist pure Magie und zeigt, was Musik sein kann, wenn ein Meister sein Instrument zum Singen bringt. Er ist ein Virtuose, Klangzauberer und Grenzgänger. Rhythmische Finesse paart er mit Einflüssen aus Flamenco und Weltmusik.

Ein fester Punkt im Programm des New Colours festival ist die Abschluss Party in der Heilig Kreuz Kirche. Dort spielt die deutsche Schlagzeug-Sensation Anika Nilles mit ihrer Band Nevell. Mit ihren energiegeladenen Rhythmen eroberte sie die Drum-Welt im Sturm und teilte bereits mit Gitarrenlegenden, wie Jeff Beck, Eric Clapton oder Ron Woods die Bühne. Mit Nevell kreiert sie ihre eigene explosive Mischung aus Urban Jazz und Funk und führt das Publikum auf eine instrumentale Achterbahnfahrt voller überraschender Wendungen.

Konzerttickets sowie Festival- und Tagestickets, gibt es unter www.newcolours-festival.de oder in allen bekannten Vorverkaufsstellen (zzgl. VVK-Gebühr). Nähere Informationen zum Festival unter www.newcolours-festival.de.
Der Vorverkauf hat bereits begonnen.
Habichtsweg 14
45894 Gelsenkirchen
www.jazzundkunst.net
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